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| Estrich |
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Nach der DIN 18 560, Teil 1 Estriche im Bauwesen ist :
Zementestrich kann universell eingesetzt werden und besitzt ausgezeichnete Eigenschaften. Darunter kann man erwähnen, dass Zementestrich gute Festigkeitswerte besitzt, unempfindlich gegen Feuchtigkeit ist und kann im Innen- sowie Außenbereich verlegt werden. Einen Nachteil von Zement-Estrich stellt aber, dass er erst nach 20-30 Tagen belegreif ist. Verbundestrich
Verbundestrich wird öfters bei Kellerfußboden – oder Garagenfu0bodenherstellung verwendet. Der Verbundestrich liegt direkt auf dem Rohbeton und ist mit diesem stoffschlüssig verbunden. Da alle Kräfte direkt in den Untergrund abgetragen werden, ist die Tragfähigkeit durch den Untergrund, in der Regel eine Betondecke, begrenzt. Hauptproblem bei der Herstellung eines Verbundestrichs ist die richtige Untergrundvorbereitung, damit es zu keinen Hohllagen kommt. Hierfür wird eine Haftbrücke auf den alten Beton aufgetragen und darauf verlegt man den neuen Estrich.
Der Estrich wird hier mit Hilfe einer Trennschicht vom Untergrund getrennt. Als Trennschicht kann man Polyethylenfolien oder Bitumenpapier verwenden. Einsatzgebiete von Estrich auf Trennlage sind z.B. Heizräume, Wasch- und Trockenräume oder Lagerräume. Die Trennlagen sind, außer bei Gussasphalt, zweilagig zu verlegen. Eine Lage kann bei Untergeschossräumen beispielsweise auch als Abdichtung gegen aufsteigende Feuchtigkeit ausgeführt werden. Durch die zweilagige Verlegung der Trennschicht wird die Entkopplung des Estrichs vom Untergrund gesichert und eine spannungsfreie Bewegung auf der Unterlage ermöglicht. Ein umlaufend fünf Millimeter dicker Trennstreifen an den Wänden verhindert eine Einspannung. Genannt auch „schwimmender Estrich“. Er wird über einer Dämmschicht eingebaut und hat keine unmittelbare Verbindung mit den angrenzenden Bauteilen, er “schwimmt” sozusagen. Der schwimmende Estrich hat sowohl gute Schallschutz- als auch Wärmeschutzeigenschaften. Auf einem schwimmenden Estrich können alle Estricharten verwendet werden. Der Estrich ist auch für die Lastverteilung über dem Dämmstoff zuständig. Der Dämmstoff kann je nach erforderlicher Dicke ein- oder mehrlagig sein.
Normaler Zementestrich braucht in der Regel eine Trocknungszeit bis zu 8 Wochen.
Estrich mit einer Trockenrohdichte von unter
Unmittelbar genutzte Industrieestriche (Nutzestriche) sind starken mechanischen und dynamischen Beanspruchungen ausgesetzt. Abhängig von der Branche zählen dazu vor allem Stoß- und Druckbelastungen, Fahrverkehr, Temperaturschwankungen und aggressive Chemikalien. Industrieestriche müssen deshalb eine hohe Stand- und Verschleißfestigkeit aufweisen sowie abriebfest sein.
Heizestrich ist ein schwimmender Estrich, der zur Aufnahme von Heizelementen für die Raumheizung sowie der Wärmespeicherung dient. Heizestrich wird am meissten bei Einbau von Fußbodenheizung verwendet. Der Heizestrich muss grundsätzlich den Anforderungen des schwimmenden Estrichs genügen. Die Dicke der Estrichschicht richtet sich nach der Bauart. Die Überdeckung der Heizelemente muss jedoch mindestens 45 mm betragen.
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